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YIN UND YANG

Hinter dem einfachen Yin-Yang-Symbol verbirgt sich das elementare Wissen über die Wandlungsfähigkeit der Lebensenergie „Qi" und ihre zugrunde liegenden kosmischen Gesetzmäßigkeiten.

Das Yang wird deshalb auch als das Einatmen und das Yin als das Ausatmen des Universums bezeichnet:

 

 


Yang =

aufsteigend - ausdehnend

Yin und Yang

 


Yin =

absteigend - zusammenziehend



 

Die Wandlungen im Ablauf des Makrokosmos:

- Tageszeiten vom frühen Morgen bis zur Nacht
- Jahreszeiten vom Frühling bis zum Winter
- Lebenszeiten von der Geburt bis zum Tod

Diese Wandlungen greifen wie Zahnräder ineinander über, das kleinste des Tagesablaufs bewegt das nächstgrößere der Jahreszeiten und dieses wiederum den Lebensablauf.

Sich dem Rhythmus des Lebens anzupassen, bedeutet demnach, sich fortlaufenden Veränderungen hinzugeben.

Das Yin-Yang-Zeichen ist als dynamisches Symbol anzusehen,
das zu keinem Zeitpunkt völlig ausgeglichen sein kann.

Yin und Yang sind gegensätzlich, sie ziehen sich an und brauchen sich – Yang trägt den Samen des Yin in sich, Yin den Keim des Yang. Am höchsten Punkt des Yang entspringt das kleine Yin, am tiefsten Punkt des Yin beginnt sich das Yang wieder zu entfalten.

YIN
- Dunkelheit (Abend, Nacht)
- Kälte (Herbst, Winter)
- Verdichtung (nach unten + innen)

YANG
- Helligkeit (Morgen, Tag)
- Wärme (Frühling, Sommer)
- Ausdehnung (noch oben + außen)

 

Yin